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AGB's


Allgemeine Geschäftsbedingungen

Vorbemerkung

Advermat Immobilien , Inh. Goran Krunic widmet sich der Erfüllung von Makleraufträgen mit größtmöglicher Sorgfalt und objektiver Wahrnehmung der Interessen der Auftraggeber im Rahmen der allgemein anerkannten kaufmännischen Grundsätze und Gebräuche unter Einhaltung der Standesregeln des Berufstandes.

1. Maklervertrag

a. Der Maklervertrag kommt mit der Anforderung (auch mündliche) sowie der Übersendung des Angebotes / Exposès - auch per E-Mail, Fax, Internet oder Telefon - durch die Firma Advermat Immobilien zustande.

b. Ist dem Auftraggeber ein Objekt schon bekannt, wird er dieses, unter Hinweis darauf, ausdrücklich innerhalb von 7 Werktagen ab Entgegennahme unseres Angebotes unter Beifügung eines Nachweises, mitzuteilen. Verletzt der Auftraggeber diese Verpflichtung, verschuldet er trotz Vorkenntnis die vereinbarte Provision im Falle des Abschlusses eines Hauptvertrages.

c. Doppeltätigkeit - Wir sind berechtigt, sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer tätig zu werden.

d. Beim einfachen Alleinauftrag verpflichtet sich der Auftraggeber, keinen weiteren Makler zu beauftragen, ansonsten macht er sich schadensersatzpflichtig.

e. Weitergabeverbot - Unsere Angebote sind ausschließlich für den Angebotsempfänger bestimmt und vertraulich zu behandeln. Es ist ausdrücklich untersagt, die Objektnachweise und Objektinformationen ohne unsere ausdrückliche Zustimmung, die zuvor schriftlich erteilt werden muss, an Dritte weiterzugeben. Bei Verstoß gegen diese Verpflichtung ist der Angebotsempfänger zur Zahlung der vereinbarten Provision, hilfsweise der ortsüblichen Provision, zzgl. Mehrwertsteuer verpflichtet, wenn der Dritte das Geschäft abschließt; weitere Schadenersatzansprüche bleiben davon unberührt.

f. Für den Vertrag gelten ausschließlich diese AGB. Andere Bedingungen werden nicht Vertragsinhalt, auch wenn Advermat Immobilien ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

g. Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit grundsätzlich der Schriftform. Angestellte von Advermat Immobilien sind nicht berechtigt, mündliche Änderungen oder Ergänzungen zu treffen oder mündliche Zusicherungen zu geben.

3. Provisionsfälligkeit

a. Provision - Sofern keine gesonderte individuelle Vereinbarung über die Fälligkeit der Provision getroffen wurde, gelten die nachstehenden Bedingungen. Mit dem Tag des Abschlusses des notariellen Kaufvertrages oder des Mietvertrages entsteht der Honoraranspruch des Maklers. Der Interessent hat dem Makler, für den Nachweis oder die Vermittlung des Abschlusses des notariellen Kaufvertrages oder des Mietvertrages, Maklercourtage zu zahlen. Deren Höhe beträgt 3,57 % des Kaufpreises zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer bei Kauf, zwei Monatskaltmieten zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer bei Vermietung von Wohnraum und 3 Monatskaltmieten zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer bei Vermietung von gewerblichen Räumen. Solte das Angebot einen anderen Provisionssatz ausweisen, so ist dieser als Berechnungsgrundlage zu verwenden. Die Höhe der Provision errechnet sich aus dem Kauf- oder Mietpreis oder dem Gesamtwert des Objekts einschließlich etwaiger Einrichtungsablösen, Hypothekenübernahmen etc. Der Provisionsanspruch entsteht auch dann, wenn der Angebotsempfänger den erhaltenen Nachweis an einen Dritten weiter gibt und dieser den notariellen Kauf- oder Mietvertrag abschließt.

b. Informationspflicht - Die Erwerbs- bzw. Nutzungsbedingungen sind vom Auftraggeber dem Makler mitzuteilen.

c. Dritte Parteien - Der Provisionsanspruch gegenüber dem Makler wird auch dann fällig, wenn der notarielle Kaufvertrag bzw. Mietvertrag mit einer anderen Partei als dem Angebotsempfänger zustande kommt, die mit letzterem jedoch in einem besonders engen persönlichen oder ausgeprägten wirtschaftlichen Verhältnis steht. Für den Fall, dass zwischen einem Dritten und dem Verkäufer bzw. Vermieter des Objekts ein Vertrag zustande kommt, haftet der Empfänger des Angebots auch dann für die vereinbarte Provision, falls sich der Empfänger auf das Fehlen der gesetzlichen Voraussetzungen des Provisionsanspruches beruft.

d. Ersatz- und Folgegeschäft - Eine Provisionspflicht des Auftraggebers gemäß unseren vereinbarten Provisionssätzen, hilfsweise zu den ortsüblichen Provisionssätzen, besteht auch bei einem Ersatzgeschäft. Ein solches liegt z.B. vor, wenn der Auftraggeber im Zusammenhang mit der von uns entfalteten Tätigkeit von seinem potentiellen und von uns nachgewiesenen Hauptvertragspartner eine andere Gelegenheit zum Hauptvertragsabschluß erfährt oder über die nachgewiesene Gelegenheit mit dem Rechtsnachfolger des potentiellen Hauptvertragspartners den Hauptvertrag abschließt oder das nachgewiesene Objekt käuflich erwirbt anstatt es zu mieten, zu pachten bzw. umgekehrt. Dies gilt auch bei dem Erwerb in der Zwangsversteigerung, sofern wir Unterlagen über die Bewertung des Objektes (Wertgutachten des Gerichts) beschafft haben, statt dem Erwerb im freihändigen Kauf. Um die Provisionspflicht bei Ersatzgeschäften auszulösen, ist es nicht erforderlich, dass das provisionspflichtige Geschäft mit dem ursprünglich vorgesehenen wirtschaftlich gleichwertig im Sinne der von der Rechtssprechung zum Begriff der wirtschaftlichen Identität entwickelten Voraussetzung sein muss. Die Provisionspflicht besteht auch dann, wenn in Folge unserer Vermittlung oder aufgrund unseres Nachweises zunächst eine Anmietung oder Pacht des Objektes erfolgt ist und erst zu einem späteren Zeitpunkt der Kauf des Objektes vollzogen wird. Die für die Anmietung oder Pacht gezahlte Provision wird in diesem Fall angerechnet.

e. Vertragsabschluss - Der Makler hat Anspruch auf Teilnahme am Termin für die notarielle Beurkundung oder Mietvertragsunterzeichnung und auf eine Ausfertigung der notariellen Kaufurkunde oder des Mietvertrages.

f. Zurückbehaltungsrecht und Aufrechnung - Zurückbehaltungsrechte und Aufrechnung gegenüber der Maklercourtageforderung sind ausgeschlossen, soweit die aufrechenbare Forderung nicht rechtskräftig festgestellt ist.

4. Kündigung

Abweichungen oder Ergänzungen zu diesen Geschäftsbedingungen sind schriftlich zu vereinbaren. Kündigungen des Maklervertrages bedürfen der Schriftform.

5. Haftung

a. Sämtliche Angebote sind freibleibend und unverbindlich, sie basieren auf Informationen, die der Eigentümer oder andere Auskunftsbefugte erteilt haben. Zwischenverkauf, -vermietung oder -verpachtung bleiben dem Objektanbieter ausdrücklich vorbehalten, sofern hierüber keine gesonderte Vereinbarung getroffen wurde. Die Objektbeschreibung wurde aufgrund der Angaben des Verkäufers oder Vermieters erstellt. Der Makler hat diese Informationen nicht überprüft und kann deshalb für deren Richtigkeit keine Haftung übernehmen.

h. Haftungsbegrenzung - Die Haftung wird auf grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten begrenzt, soweit der Auftragnehmer durch unser Verhalten keinen Körperschaden erleidet. Wir haften nicht für die Bonität der vermittelten Vertragspartei.

7. Sonstiges

a. Advermat Immobilien kann neben ihrer Rolle als Makler zusätzlich als beratende Agentur auftreten. Die Beratungsleistungen sind der jeweils gültigen Preisliste zu entnehmen.

b. Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind jederzeit möglich und werden unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen angekündigt. Sie werden per E-Mail und über das Online-System zugänglich gemacht. Erfolgt kein ausdrücklicher, schriftlicher Widerspruch innerhalb der Ankündigungsfrist, gelten die neuen AGB angenommen. Erfolgt ein ausdrücklicher, schriftlicher Widerspruch, so gilt das Vertragsverhältnis als gekündigt

8. Verjährung

Die Verjährungsfrist für alle Schadensersatzansprüche des Auftragnehmers gegen uns beträgt 3 Jahre. Sie beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem die die Schadensersatzverpflichtung auslösende Handlung begangen worden ist. Sollten die gesetzlichen Verjährungsregelungen im Einzelfall zu unseren Gunsten zu einer kürzeren Verjährung führen, gelten diese.

9. Gerichtsstand

Sind Auftraggeber und Auftragnehmer Vollkaufleute im Sinne des HGB, so ist als Erfüllungsort für alle aus dem Vertragsverhältnis herrührenden Verpflichtungen und Ansprüche und als Gerichtsstand unser Firmensitz vereinbart. Es gilt das deutsche Recht.

10. Salvatorische Klausel

Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein oder werden, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt werden. Die unwirksame Bestimmung soll zwischen den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und im übrigen den vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwider läuft.